Hüt Abig
Ich glaube hüt Aabig lueg ich wiedermal bi dir verbii
D’Tür isch scho offe, du chunsch mer entgege und
strecksch mer dini Hand hi
Und den frägsch wie’s mer gaht und ich säg eifach „Guet“
Was ja eigentlich stimmt obwohl’s mängisch weh tuet
Und denn holsch mer es Glas und mer setzted eus hi
Du i din Sässel, ich uf d’ Couch vis-a-vis
Ja ich glaube hüt Aabig lueg ich wiedermal bi dir verbii
Ich glaube hüt Aabig lueg ich wiedermal bi dir verbii
Und wie immer han ich es paar vo mine neue Lieder debii
Ich la der si lauffe, und bi ganz uufgregt
Will sich i dim Gsicht bim Lose nüd regt
Und denn erchlärsch mer, was all’s andersch müesst si
Aber stolz bisch insgeheim scho au e chli
Ja ich glaube hüt Aabig lueg ich wiedermal bi dir verbii
Ich glaube hüt Aabig lueg ich wiedermal bi dir verbii
Und ich tuen eifach so als wärsch du no da, als wär de Abschied nie gsi
Mir diskutiered wie immer und sind eus nöd einig
Politik oder Fuessball - e komplett andri Meinig
Nebeddra lauft de Fernseh - das stört mi e chli
Doch ich säge nüd, will i immer no de Sohn bi
Ja ich glaube hüt Aabig lueg ich wiedermal bi dir verbii

